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Arbeiten in den USA

Arbeiten in den Vereinigten Staaten

Um in den USA arbeiten zu können, braucht man ein entsprechendes Visum oder eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis. Einfach mit einem Touristenvisum einreisen und sich dann eine Arbeit suchen, ist nicht möglich. Eine erste Anlaufstelle ist in Deutschland die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung, kurz ZAV genannt. Ausländische Arbeitgeber stellen dort Stellenangebote ein, wenn sie Personal auf dem deutschen Arbeitsmarkt finden möchten. Eine andere Möglichkeit besteht darin im Internet auf der Webseite der Arbeitsagentur entsprechende Stellenangebote zu suchen.

Wer eine abgeschlossene Berufs- oder Hochschulausbildung hat, kann im Rahmen einer beruflichen Fortbildung höchstens 18 Monate in den USA arbeiten. Hierfür ist ein so genanntes J1-Visum notwendig. Dies bekommt der Arbeitswillige bei einer authorisierten Austauschorganisation in den USA. Es gibt zurzeit zwei Austauschorganisationen, die mit der ZAV zusammen arbeiten: die Association for International practical training und die German American Chamber of Commerce. Diese Organisationen fragen bei Arbeitgebern nach Stellenangeboten, die dann die ZAV veröffentlicht. Ein J1-Visum ist auch dann notwendig, wenn der Arbeitssuchende durch eigene Aktivitäten einen Arbeitsplatz gefunden hat. Eine Liste der Austauschorganisationen gibt es bei dem Dachverband www.alliance-exchange.org. Allerdings ist die Unterstützung durch eine Austauschorganisation nicht billig. Nicht immer werden diese Kosten vom zukünftigen Arbeitgeber erstattet.

Nicht alle Arbeitgeber schalten Stellenanzeigen bei der ZAV. Daher sollte man noch andere Möglichkeiten der Stellensuche in Betracht ziehen. Die deutschen Handelskammern vergeben gegen Gebühr eine Adressliste der deutschen Niederlassungen in den USA. In den USA bieten die diversen Webseiten der verschiedenen amerikanischen Zeitungen wie die Financial Times, die New York Times, die Washington Post sowie die Zeitung USA Today etliche Stellenanzeigen. Zusätzlich gibt es in den USA Job-Börsen, private Personaldienstleister und eine staatliche Arbeitsvermittlung, die Stellen in unterschiedlichen Branchen anbieten. Da zwei Drittel der Stellen in den USA gar nicht ausgeschrieben werden, könnte eine Initiativbewerbung durchaus erfolgreich sein. Kontaktadressen amerikanischer Firmen kann man in den Branchenbüchern im Internet finden. Ein Synonym zu den Gelben Seiten in Deutschland ist beispielsweise www.bigbook.com.

Gleichgültig ob sich der Bewerber über eine Stellenanzeige der ZAV oder einer amerikanischen Zeitung, oder ob er sich initiativ bewirbt: wichtig sind gute bis sehr gute Englischkenntnisse. Schulenglischkenntnisse reichen üblicherweise nicht aus. Empfehlenswert ist es, der Bewerbung unter anderem ein Sprachzertifikat beizulegen. In der Regel werden die Bewerbungen per E-Mail versendet. Viele Unternehmen bieten auf ihren Homepages standardisierte Bewerbungsbögen, die man online ausfüllt und anschließend verschickt. Wichtig ist auch die eigene Berufsausbildung und Berufsbezeichnung korrekt ins Amerikanische zu übersetzen. Letztlich entscheidet der Arbeitgeber, ob die Ausbildung seinen Qualifikationsanforderungen entspricht. Grundsätzlich sollte beachtet werden, dass einige Berufe an die Staatsbürgerschaft oder die First Papers gebunden sind.

Arbeiten in den Vereinigten Staaten: Die Vorbereitung

Vor Aufnahme der Tätigkeit muss in den USA eine Sozialversicherungsnummer beantragt werden, damit Einzahlungen in die Social Security, die Altersgrundsicherung, geleistet werden können. Es ist möglich, das Antragsformular online unter www.ssa.gov auszufüllen. Dabei müssen noch andere Unterlagen beigefügt werden, wie Staatsbürgerschaft, Identität und Lebensalter. Darüber hinaus ist zu beachten, dass es in den USA keine gesetzlich festgelegten Kündigungsvorschriften gibt.

 
 


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